Jahresrückblick 2016 / Neue Generationen in jeglicher Hinsicht

celi2016
Wie beginnt man nach sovielen Szenejahren einen lesenswerten Jahresüberblick über eine Tuningszene die sich mittlerweile stärker verändert hat als man dies als Aussenstehender sieht?
Nun wir könnten zunächst von damals erzählen, über coole Leute und Crews die es leider nicht mehr gibt. Crews wie die 4Wheelers, den BigBoyClub, die Cartune Destination und so weiter und sofort.
Da gab es Treffen die auf „Straßenfreundschaften“ basierten und zunächst allein den Zweck hatten das man sich irgendwie als Teil einer wachsenden Gemeinschaft fühlte.
Es gab politische Aktionen wie auch wir Sie mitgemacht haben und irgendwie wurde das ganze mit jedem Fast and Furious Teil immer größer und lebendiger. Die Szene hatte damals den richtigen „Soul“ und auch wir trugen mit eigenen Treffen, Kino und Discoevents und weiteren stetig wechselnden Aktionen unseren Teil bei.
Ja, so war das damals. Zurück ins Jahr 2016 wo man uns Oldies auf Treffen schon siezt 😉
Was lief eigentlich diese Jahr bei uns so ab?
Nun wir haben einen kleinen Saisonstart gefeiert und uns auf Zeitreise begeben. Wir haben uns zum einen Fahrzeugtechnisch mit neuen Generationen erweitert zum anderen aber auch personell. Mit „Juniorchef“ Tristan kam das nächste Racerbaby auf die Welt welcher die Prioritäten im Sommer natürlich etwas verschoben hat.
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Nichts destro trotz haben wir fleißig kleine und große Treffen und Events besucht und geschaut wie sich die Szene 2016 so macht.
Davon nur mal ein paar Highlights des Jahres:
TuningWorld Bodensee
Audofeschd
1. Markenoffene Treffen der „Geschlossenen VAG Anstalt“
Freakshow Karlsruhe
Tuning Days Karlsruhe
Day of Tuning
This is how we roll
Zurück zur allgemeinen Entwicklung der Tuningszene; Die letzten Jahre berichteten wir schon davon dass die neuen nachrückenden Generationen andere Meinungen, Geschmäcker und Ansichten hat. Das ist grundsätzlich auch gut so und bietet das Potenzial sich immer wieder dynamisch neu zu erfinden. Allerdings verliert die Szene leider mehr und mehr den Respekt untereinander. Respekt und auch mal gönnen zu  können wird kleiner geschrieben als früher. Der Hang zur Neidgesellschaft ist da.
So gibt es beispielsweise leider immer mehr Shisha rauchende möchtegern Tuner die Ihren Beitrag zur Tuningszene darin sehen mit Burnouts bei Treffen aufzufallen und über Veranstalter und andere Szenecars herzuziehen. Natürlich alles hinten rum weil im direkten „Battle“ mit einem Verantwortlichen müsste man ja echte Argumente haben. Das geht dann bis zum feigen Radmutterlösen.
Zugegeben mit dieser Aussage pauschaliesieren wir jetzt bewusst, aber eine Frage bleibt; gab es das in der Form früher schon?
Wie schrieben wir letzten Jahr?  „Respekt genießt grundsätzlich mal jeder Schrauber und den fordern auch wir ein. Wir fordern diesen Respekt gerade aber auch für die Ausrichter von Tuningveranstaltungen ein. Konstruktive Kritik; ja bitte, zielloses Gemotze, nein danke!“
Mehr als einen weiteren Denkanstoß wollen wir hiermit aktuell nicht mehr geben.
Wir beobachten viel und es stellt sich für uns schon die Frage, bleiben wir nach sovielen Jahren noch aktiver Teil der Szene?
Fakt ist unsere Gruppe ist stark am Schwinden. Fast jeder hat Kinder, Häuser und andere Verpflichtungen und zugegeben an Ausreden mangelt es häufig dem ein oder anderen auch nicht.
So werden die nächsten Monate zeigen ob und wie es weitergeht.
Euch jedenfalls Danke dass Ihr uns auch dieses Jahr so treu begleitet habt.
Eure EnztalRacer

snow

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